Steinbackofen

Traditioneller Steinbackofen.


Es ist leider sehr oft noch so, daß vielen Leuten beim Begriff „im Steinbackofen gebacken" zuallererst ein dampfender, knuspriger Laib Brot einfällt. Man tut dem Steinbackofen unrecht, wenn man die Palette seines Könnens aufs Brotbacken reduziert.

Denn wer weiß, wie viele leckere Gerichte mit dem traditionsreichen Universalgerät „Steinbackofen" gezaubert werden können, der entdeckt immer neue Genüsse. Stein bäckt alle Lebensmittel, die gegart werden, besonders schonend und qualitätserhaltend - also nicht nur Brot und Kuchen, sondern ganz besonders auch Fleisch. Fisch und Gemüse.

 

Die ersten Stein- (oder damals noch: Lehm-) Backöfen verdanken wir den alten Griechen.
Bei diesen, wie man heute sagt, direkt beheizten Öfen wurde der Backraum selbst mit Holz aufgeheizt. Die dabei entstehende Hitze erwärmte den Steinmantel, wobei sich eine größere Ober- als Unterhitze entwickelte. Dann räumte man die Röhre aus und schob das Backgut ein.

Dies ist auch das Prinzip der heutigen Steinbacköfen. Diese direkt beheizte Ofenart bezeichnet man auch als Altdeutsches System. Durch die Garung bei der langsam abfallender Hitze, einer weichen Strahlungshitze der Steine, entstehen besonders kräftige Röst- und Geschmacksstoffe, die dem Gebackenen den einmaligen Geschmack verleihen.

Heute verwendet die Firma Häussler hochwertige Schamottesteine, die eine gleichmäßige, lang anhaltende Hitze gewährleisten, den beim Backen entstehenden Wasserdampf aufnehmen und schonend und gleichmäßig an das Backgut wieder abgeben. Das Fleisch wird von allen Seiten gleichmäßig und schonend gebräunt: Es bildet sich ohne gesundheitliche Risiken eine leckere Kruste, die das Fleisch innen saftig und unvergleichlich aromatisch hält.

Diese Schamottesteine bestehen ausschließlich aus naturbelassenen Rohstoffen, aus Tonerde und Wasser, die in einem genau festgelegten Ablauf vermengt, getrocknet, gebrannt, vermahlen, in Form gepresst und noch einmal gebrannt werden.

Text:
Nachdruck auszugsweise mit freundlicher Genehmigung des Verlages bzw. Karl-Heinz Häussler

http://www.haeussler-gmbh.de