Flammkuchen

Flammkuchen oder: (elsässisch) Flammekuchen

Der Flammkuchen entstand um die Jahrhundertwende, man schob einen Brotteigfladen in einen der holzbefeuerten Steinbacköfen um die richtige Temperatur zu ermitteln. Die Teigfladen wurden in die letzten Flammen vor dem eigentlichen Brotbacken gebacken und erhielten dadurch diesen Namen.
Diese Spezialität wird in Stücke geschnitten, traditionell auf einem Holzbrett serviert und heiß mit den Fingern gegessen.

 
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Zutaten für 2 Flammkuchen (2 Backbleche):

250 g Mehl Typ 405
15 g (1/3 Würfel) Frischhefe
1/4 TL Zucker
130-140 ml lauwarme Milch
150 g magerer Räucherspeck (Schwarzwälder)
150 g Zwiebeln
120 g Quark
120 g dicke, saure Sahne
50 g Creme fraiche
1 EL Mehl (gesiebt)
5 EL Oliven- oder Rapsöl
Mehl für das Backbrett
Margarine zum einfetten der Backbleche

Zubereitung:

Den Teig zwei Stunden vor dem Essen zubereiten.

Das Mehl mit einer Prise Salz in eine Schüssel geben, die Hefe mit dem Zucker in der lauwarmen Milch auflösen und alles mit dem Handrührgerät zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten. Den fertigen Teig mit einem feuchten sauberen Küchenhandtuch abgedeckt ca. 60 Minuten gehen lassen.

Den Räucherspeck in feine Stifte und die Zwiebel in sehr feine Scheiben schneiden. Den Quark mit der sauren Sahne verrühren, das gesiebte Mehl und 4 Esslöffel Öl dazugeben und mit dem Schneebesen zu einer Creme glattrühren. Mit etwas Salz abschmecken. In einer Pfanne den Räucherspeck mit 1 Esslöffel Olivenöl kurz anschwitzen (nicht braten).

Den Teig nochmals kurz durchkneten, in zwei Portionen teilen, zu Kugeln formen und jeweils auf einem bemehltem Backbrett möglichst dünn ausrollen. Die Teigfladen auf die mit Margarine eingefetteten Backbleche legen, mit den Fingerspitzen in Form bringen, mit der Creme dick und gleichmäßig bestreichen, den Rand ca. 1 cm freilassen damit man später die Flammkuchenstücke besser aus der Hand essen kann. Mit Speck und Zwiebeln belegen.

Den Backofen (Umluft) auf höchster Stufe (250 Grad Celsius) vorheizen, in den Ofen eine Metall Schale Wasser stellen, die Flammkuchen erst dann einschieben, wenn das Wasser anfängt zu verdunsten und ca. 8-10 Minuten backen. Der Boden sollte knusprig werden und der Belag brodeln.

Traditionell wird diese Köstlichkeit auf einem Holzbttrett serviert, aus der Hand gegessen.
Mit einem Glas trockenen Elsässer Riesling wird Ihnen dieser Flammkuchen besonders gut schmecken.

Tipps:

Teigzubereitung:

Den Teig zu Kugeln formen, jeweils auf ein bemehltes Backbrett legen und mit den Fingerspitzen zu einem Fladen formen, das Backbrett wiederholt dünn mit Mehl bestreuen und den Teigfladen mit einem Nudelholz möglichst dünn ausrollen. Zwischen zwei bemehlten Klarsichtfolien kann der Teig ohne zu kleben, besonders dünn ausgerollt werden, je dünner, desto besser!

Flüssigkeit:
Die richtige Menge der Milch hängt von der Beschaffenheit bzw. der Qualität des Mehls, der Luftfeuchtigkeit ab. Erst nach und nach die Die Milch hinzugeben, bis das ein elastischer Teig entstanden ist. Den fertigen Teig mit einem feuchten sauberen Küchenhandtuch abgedeckt ca. 60 Minuten gehen lassen.

Belag und Zutaten:
Je nach Vorliebe kann die Belagzusammenstellung abweichen. Vielleicht versuchen Sie einmal einen Flammkuchen mit geraspeltem herzhaften Bergkäse und mit Champignonköpfen.
Einige Tropfen Olivenöl erster Klasse mit etwas gepreßten Knoblauch über den noch heißen Flammkuchen ist auch zu empfehlen.
Eine besondere Delikatesse: belegt mit Lachs und feinen Lauchröllchen.
Sehr fein ist auch die Variante; belegt mit Zimtpulver überstreute Apfelscheiben.
Probieren Sie auch die herzhafte Ausführung; belegt mit Schafskäse milden oder pikanten Peperoni.
Ich empfehle jedoch sparsam mit den Zutaten umzugehen.

Temperatur und Ofen:
Sehr wichtig auch, dass der Ofen sehr heiß ist (auf höchster Stufe 250 Grad Celsius vorheizen), daher nach dem erlöschen der Temperatur-Kontrolllampe noch 10 Minuten warten bis das der Flammkuchen eingeschoben wird. Dazu eine Metall Schale Wasser in den Ofen stellen und den Flammkuchen erst dann einschieben, wenn das Wasser anfängt zu verdunsten. Die Flammkuchen sollen schnell gebacken werden um ein austrocknen zu verhindern. Ein sehr gutes Ergebnis erzielen Sie mit dem sogenannten Pizzastein aus Schamotte [mehr] oder auf einem glasiertem Cordierit Stein. [mehr] Diese Steine werden in den Ofen gelegt und wie beschrieben aufgeheizt. Dadurch wird dem Teig Feuchtigkeit entzogen und garantiert eine kürzere Backzeit. Sie werden begeistert sein!
Traditionell werden Flammkuchen im holzbefeuerten Steinbackofen bei ca.400 Grad Celsius gebacken. Die Backzeit dauert dann nur 2-3 Minuten.

Surf - Tipp:
http://www.flammkuchen.de
http://www.flammkuchenstube.de

Herzlich willkommen in "Hopp Auf" www.flammkuchenstube.de
Die Gute-Stube "Hopp Auf" oder auch "Flammkuchen-Stube" genannt, befindet sich in Wipfeld - einem romantischen Dorf in Mainfranken. Außergewöhnlich wie der Name "Hopp Auf" ist auch die Gute-Stube. Geboten werden traditionelle Gerichte aus Franken und dem Elsass, die das ganze Jahr über im historischen Holzbackofen gebacken werden. Umgeben von Bäumen, Wiesen und Vogelgesang, präsentiert sich unser gemütlicher Biergarten in den Sommermonaten in angenehmer und ansprechender Atmosphäre.
In der urig eingerichteten Stube treffen sich immer wieder Freunde der Volkstümlichen Musik zum Feierabendsingen.

In der Herbst- und Winterzeit, gibt es in der Stube die traditionelle "Schweinfurter Schlachtschüssel" vom Brett mit hausgemachten Apfelmost. Fränkische Weine, Hausmacher Wurst und unsere Besonderheiten aus dem Holzbackofen wie Käseplootz , Spanferkel, Zwiebelplootz (zur Bremserzeit) und Martinsgänse (zu Martini) sind ein Aushängeschild für die Gute-Stube "Hopp Auf".

Wir verbinden Weinfranken und Flammkuchen - und wollen SIE mit diesem Genuß bekannt machen.

 

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